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Rhythmus ist Leben

Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Einatmen und Ausatmen – alles Lebendige unterliegt einem Rhythmus. Er gibt Kraft, Gesundheit und Sicherheit. Dieses beziehen wir in die Gestaltung unserer pädagogischen Arbeit mit ein.

So ist unser Tun eingebettet in den großen Jahresrhythmus, den Monats-, Wochen- und Tagesrhythmus. Wir leben intensiv in den Jahreszeiten, bereiten die dazugehörigen Feste mit den Kindern vor und feiern sie, zum Teil auch gemeinsam mit den Eltern, zum Beispiel Erntedank, Michaeli, Weihnachten, Ostern und Johanni.

Den Wochentagen entsprechend gibt es ein vollwertiges Frühstück mit unterschiedlichen Getreidesorten.

Im Tageslauf wechseln sich Freispielzeiten, Angebote und gemeinsames Tun wie Handwerksarbeiten, Künstlerisches, Reigen und Geschichten ab wie das Ein- und Ausatmen. Rhythmische Verse, Lieder und immer wiederkehrende Rituale begleiten uns dabei. Es gibt rege, geschäftige, aber auch leise Zeiten, z.B. wenn die Kleinen schlafen oder wenn wir eine Geschichte hören.

Dieses Leben und Arbeiten im Rhythmus unterstützt eine gesunde Entwicklung der Kinder, denn

„für die Grundlage der Lebensfunktionen des Organismus ist es notwendig, dass die Kinder eine gewohnheitsmäßige Sicherheit im Leben mit den Rhythmen bekommen“
(B. Roßlenbroich).