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Feste

Wir leben intensiv in den Jahreszeiten, bereiten die dazugehörigen Feste mit den Kindern vor und feiern sie, zum Teil auch gemeinsam mit den Eltern, zum Beispiel Erntedank, Michaeli, Weihnachten, Ostern und Johanni.

Wenn man sich vergegenwärtigt, wie die Feste in die Jahreszeiten eingebettet sind, entdeckt man, dass das nicht zufällig ist, sondern dass man einen inneren Sinn darin entdecken kann. So liegt Weihnachten zu dem Zeitpunkt, wo das Licht nach der Wintersonnenwende gerade beginnt wieder stärker zu werden, gewissermaßen neu geboren wird. Das Fest Johannes des Täufers am 24. Juni ist direkt nach der Sommersonnenwende, wenn das äußere Licht wieder abnimmt. Ostern liegt nach der Tag- und Nachtgleiche im Frühling, wenn das Licht gegenüber der Dunkelheit den Sieg errungen hat und Michaeli, am 29. September als das Fest des Mutes, liegt kurz nach der Tag- und Nachtgleiche im Herbst, wenn wir trotz des Erstarkens der Dunkelheit innerlich standhaft bleiben wollen. Auch für die anderen Feste lässt sich ein sinnvoller Bezug zur jeweiligen Jahreszeit herstellen.

Wir wollen die Kinder an ein intensives Erleben des Jahreslaufes der Natur und darüber an die christlichen Feste heranführen.